Um Ihnen einen umfangreichen Einblick in unsere Landwirtschaft zu ermöglichen, legen wir viel Wert auf Transparenz. Im direkten Kontakt vermitteln wir, wer für unsere Nahrung sorgt. „Mit eigenen Sinnen erfahren“ ist der Schlüssel, um die Tür zu öffnen und das Vertrauen gegenüber der Landwirtschaft wieder zu stärken. 

Mit freundlichen Grüßen

 OFFENHEIT – UNSERE STÄRKE 

"Bessere Qualität dank moderner Technik!"

 RAN AN DIE KARTOFFEL 

Für den Kartoffelanbau haben wir, die Freiherr von Weichs KG, uns für die Sorte Fontane entschieden, die insbesondere für die Herstellung von leckeren Pommes genutzt wird. 

 

Bevor die Kartoffeln in die Erde können muss einiges beachtet werden. Zunächst ist eine feine Krümelstruktur des Bodens wichtig, die wir durch das Pflügen im Frühjahr und erneutes Bearbeiten mit unserer 3m Vollfeldfräse erhalten. 

Außerdem achten wir auf eine spezielle Pflegebereifung unseres 718er Fendts und der Kartoffelpflanzmaschine, um den Bodendruck auf die Kartoffeldämme zu reduzieren. Das GPS-Lenksystem sorgt für eine präzise Anordnung der Dämme in einem Abstand von 70 cm auf dem Acker. In die Dämme werden dann die Pflanzkartoffeln in einem Abstand von ca. 35-38 cm abgelegt.

Warum pflanzt man die Kartoffel überhaupt in Dämmen?

Für die Kartoffel ist die schnellere Erwärmung des Bodens nach der Pflanzung besonders wichtig. Außerdem erleichtern die Dämme die Unkrautbekämpfung und sorgen für eine einfachere Ernte mit weniger Ernteschäden. 

 

Auch herkömmliche Instrumente wie Zollstock, Spaten und natürlich ein geübtes Auge bekommen beim Kartoffelanbau ihren Auftritt. Mit ihrer Hilfe wird die Arbeit der großen Maschinen im Hinblick auf Ablagetiefe, Pflanzabstand und Fräsqualität in regelmäßigen Abständen überprüft. 

Kartoffelpflanzung in Zeitlupe

"HONIG IST EIN EXZELLENTER MOTIVATOR."

 VON BLÜTE ZU BLÜTE 

An dem schönen Anblick, der im Frühjahr leuchtenden Rapsfelder erfreuen sich viele. Auch unsere Bienen – diese bestäuben den Raps, was eine höhere Keimfähigkeit der Samen und einem höheren Ölgehalt für uns bringt. Durch die Bestäubung der Bienen können wir unseren Ernteertrag steigern. Raps ist also auch eine wichtige Honigtracht und auch bei Imkern sehr begehrt. 


Im Juli, nach dem wir auf unserem Betrieb die Gerste eingefahren haben, ist der Raps erntereif. Anstelle der schönen gelben Blüten sind nun Schoten gewachsen. Den besten Zeitpunkt für die Ernte zu bestimmen, ist allerdings nicht leicht. Die Schoten werden regelmäßig von uns auf ihre Reife kontrolliert und auch das Wetter muss mitspielen. 
Außerdem heißt es für uns: 


Mähdrescher für die Rapsernte vorbereiten! Da die einzelnen Rapspflanzen stark verzweigt und ineinander verworren sind bringen wir an den Seiten des Schneidwerks senkrecht stehende Scherenschnittmesser an, so können die verworrenen Pflanzen getrennt werden. Um die Rapskörner, welche aus den reifen Schoten leicht rausfallen aufzufangen wird der Schneidetisch des Mähwerks verlängert, so werden Ernteverluste verhindert.
 

Wofür wird Raps eigentlich verwendet?

In einer Ölmühle werden die Rapskörner gereinigt, gepresst und gefiltert, so entsteht Öl welches entweder als Speiseöl in Flaschen abgefüllt wird oder beispielsweise zu Margarine oder Mayonnaise weiterverarbeitet wird.

 

Natürlich entstehen auch Nebenprodukte bei der Rapsölgewinnung, je nach Verarbeitungsmethode Rapskuchen oder Rapsextraktionsschrot. Raps ist ein sehr vielseitiges Produkt. Diese Nebenprodukte finden nämlich als eiweißreiches Tierfutter ihre Verwendung. 

 

Als Landwirte wissen wir: GRAMICEA bringt unseren Raps an den Verbraucher.